Gutes Ergebnis trotz Sondereffekten

Bronschhofen, 15. August 2019 – Cicor (SIX Swiss Exchange: CICN), ein in den Bereichen Leiterplatten und Hybridschaltungen, gedruckte Elektronik, Mikroelektronik sowie EMS (Electronic Manufacturing Services) führendes, international tätiges Technologieunternehmen mit Sitz in Boudry (Schweiz), konnte im ersten Halbjahr 2019 ein weiteres Umsatzwachstum von 7.3 % auf CHF 131.9 Mio. (1. Halbjahr 2018: CHF 122.9 Mio.) erzielen. Der Auftragseingang im ersten Semester lag bei CHF 111.8 Mio., dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 19.2 % und einer Book-to-Bill-Ratio von 0.85. Die Entwicklung des Nettoergebnisses stand insbesondere unter dem Einfluss der deutlichen Aufwertung des Schweizerfrankens in den vergangenen Monaten. Dies führte gemeinsam mit den Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform in der Schweiz zu einem Rückgang des Nettoergebnisses im Berichtszeitraum um 18 % auf CHF 3.8 Mio. (1. Halbjahr 2018: CHF 4.7 Mio.).

Aufgrund der Versorgungsknappheit mit elektronischen Komponenten in den Vorjahren, hatten 2018 viele Kunden der Division ES ihre Aufträge mit deutlich längeren Laufzeiten platziert, was ein wesentlicher Grund für das hohe Verhältnis von Aufträgen zum Umsatz (Book-to-Bill-Ratio) im Berichtsjahr 2018 gewesen war. Mit der Verbesserung der Materialverfügbarkeit wurden im ersten Halbjahr 2019 entsprechend weniger Aufträge erteilt: Der Auftragseingang im ersten Semester lag bei CHF 111.8 Mio., entsprechend einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 19.2 % und einer Book-to-Bill-Ratio von 0.85. Eine zunehmende Vorsicht der Kunden in einem sich abschwächenden wirtschaftlichen Umfeld sowie einige Projektverschiebungen trugen zu den niedrigeren Auftragseingängen bei. Der Auftragsbestand per 30. Juni 2019 beträgt gute CHF 166.8 Mio. und ist damit nur rund 6 % tiefer als per 30. Juni 2018, als er bei sehr hohen CHF 178.1 Mio. lag. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum leicht um 0.7 % auf CHF 7.0 Mio. an. Die in der Division AMS zusammengefassten Gesellschaften konnten ihren erfolgreichen Weg zu höherer Profitabilität fortsetzen. Über den Erwartungen liegende Aufwendungen im Zusammenhang mit der Produktionsverlagerung von Singapur nach Batam (Indonesien) sowie der Einführung von SAP in Singapur und Batam (Indonesien) und Wertberichtigungsbedarf von CHF 0.3 Mio. aus dem überraschenden Konkurs eines langjährigen Schweizer Kunden belasteten die Erfolgsrechnung, so dass sich die EBIT-Marge im ersten Semester von 5.7 % im Vorjahr auf nunmehr 5.3 % abschwächte.

Weiteres Margenwachstum der Division AMS

Bei einem nahezu unveränderten Semesterumsatz von CHF 31.4 Mio. (1. Halbjahr 2018: CHF 31.3 Mio.) konnte die Division AMS die EBIT-Marge nochmals deutlich auf 11.8 % (1. Halbjahr 2018: 10.6 %) steigern. Die im ersten Halbjahr erzielte EBITDA-Marge hat mit 18.3 % (1. Halbjahr 2018: 17.9 %) ein höchst erfreuliches Niveau erreicht. Alle Gesellschaften haben einen signifikanten Ergebnisbeitrag geliefert.

Division ES wächst deutlich – Umbau in Asien

Wiederum ist die Division Electronic Solutions schneller als der Markt gewachsen und konnte den Umsatz im ersten Semester um 9.7 % auf nunmehr CHF 100.5 Mio. (1. Halbjahr 2018: CHF 91.6 Mio.) steigern. Der sehr hohe Auftragsbestand aus dem Vorjahr konnte damit teilweise abgebaut werden und hat inzwischen wieder ein normales Niveau erreicht. Das Wachstum wurde wesentlich von den europäischen Produktionsstätten getragen. Die operative Leistungsfähigkeit der europäischen Betriebe der Division ist erfreulich, insbesondere werden die positiven Effekte aus der Modernisierung der Produktion und Infrastruktur sichtbar. Hingegen stand die Division ES in Asien unter dem Zeichen der Einführung von SAP sowie der Verlagerungs- und Investitionsaktivitäten in Singapur und Batam (Indonesien). Dies sowie der erwähnte Wertberichtigungsbedarf von CHF 0.3 Mio. aus dem Konkurs eines langjährigen Schweizer Kunden führten zu einmaligen Belastungen des operativen Ergebnisses, welches auf Stufe EBIT um 7.8 % auf CHF 4.1 Mio. (1. Halbjahr 2018: CHF 4.4 Mio.) gesunken ist, entsprechend einer Marge von 4.0 % nach 4.8 % im Vergleichszeitraum. Auf Stufe EBITDA konnte eine Steigerung um 3.0 % auf CHF 6.9 Mio. (1. Halbjahr 2018: CHF 6.7 Mio.) verzeichnet werden.

Ausblick auf das zweite Halbjahr 2019

Nach dem deutlichen Wachstum im ersten Semester rechnet Cicor mit einem gegenüber dem Vorjahr tieferen Umsatz im zweiten Halbjahr 2019, womit für das Gesamtjahr 2019 ein niedriges einstelliges Umsatzwachstum erzielt werden dürfte. Die Belastungen aus der Einführung von SAP an mehreren Standorten in Asien sowie aus den Verlagerungsaktivitäten von Singapur nach Batam (Indonesien) sind nun mehrheitlich absorbiert, weswegen wir für das Gesamtjahr 2019 mit nur einem leichten Rückgang der EBIT-Marge gegenüber 2018 rechnen. Dieser Ausblick beruht auf einer weitgehend unveränderten konjunkturellen Entwicklung sowie einer stabilen Währungssituation gegenüber dem ersten Semester 2019.

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Alexander Hagemann                                       Patric Schoch
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Schweiz
 

Der vollständige Halbjahresbericht 2019 der Cicor Gruppe ist auch online verfügbar. https://www.cicor.com/de/investors/reports-news

Analysten und Investoren Telefonkonferenz
Donnerstag, 15. August 2019 um 10.00 Uhr MEZ

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Generalversammlung 2020
16. April 2020 in Boudry NE